„Wein entsteht nicht allein aus der Rebe. Er wächst aus dem Zusammenspiel von Boden, Landschaft, Pflanzen, Tieren und den Menschen, die diesen Ort über Generationen geprägt haben.“"Maria & Josef Maier
1988
Umstellung auf die
biologische Wirtschafts-
weise
>
Handlese
>10%
Naturschutzflächen
1072
erstmals urkundliche
Erwähnung
Die Geschichte unseres alten Gutshofs beginnt vor fast 1000 Jahren im niederösterreichischen Kremstal im kleinen Dorf Oberfucha. Bereits 13 Generationen vor uns haben diesen Ort geprägt und immer wieder neu gedacht. Wir verstehen uns als kleinen Moment in einer langen Geschichte dieses Hofes und wissen, dass seine Zukunft dennoch von dem lebt, was wir heute beginnen. Heute wie damals vervollständigen neben den Weingärten, die Ackerflächen, Hecken & Tiere dabei unsere Idee einer ganzheitlichen Landwirtschaft.

Bioweinbau

Nur wenn wir der Natur im und um den Weingarten herum Platz lassen, gibt sie uns auch das Beste, was sie zu bieten hat, zurück. Vielfältige Begrünungen im Weingarten bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Nützlingen. Über 10% unserer Fläche besteht darüber hinaus aus begleitenden Hecken & Naturschutzflächen. Siehe (wildwux)
» BIO- weit mehr als das bloße Weglassen von Chemie «
Seit Ende der 80er werden die 23 ha Weingärten und 27 ha Ackerflächen biologisch bewirtschaftet. Damals wie heute sind wir überzeugt, dass ein gesunder Boden und eine lebendige Landschaft uns am Ende auch die balancierteren Weine zurückgeben.

Handarbeit

Unser Team verbringt von Januar bis Juli viele Stunden mit Schneiden, Anbinden, Stock- & Laubarbeit. Die reine Handlese im Herbst ist für uns alle der Höhepunkt eines intensiven Weingartenjahres. Jede einzelne Traube wird in die Hand genommen und mit Bedacht selektioniert.

Mut zur späten Lese wird jährlich mit physiologisch vollreifem Lesegut belohnt, welches in Kombination mit niedrigen Erträgen Komplexität, Konzentration und Tiefgang in die Weine bringt.

Keller

Im Keller ist unser oberstes Ziel die Qualität aus dem Weingarten zu halten und durch das bewusste „nicht Eingreifen“ die Eigenständigkeit der Weine zu bewahren. Dreht man an einer Schraube zu viel, muss man oft an anderer Stelle ausgleichen. So verliert man mit jedem Eingreifen etwas von dem, wofür das Terroir eigentlich steht.
Fernab von Zauberenzymen, Schönungskatalogen und Aromahefen setzen wir auf Ganztraubenpressung, bei ausgewählten Weinen auf traditionelle kleine Korbpressen und lange Hefelagerung. Spitzenweine entstehen im Weingarten. Im Keller ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Erneuerbare Energie aus Photovoltaik, die Nutzung der Schwerkraft, das Pumpen mit einer Schlauchpumpe wenn nötig, Dampfreiniger und der Einsatz von Leichtflaschen stehen dabei für uns außer Frage.

Weine mit Dialekt

Plakative, laute und opulente Weine waren noch nie unsere Sache. Wir stehen für Weine mit kühler Stilistik, feiner Zeichnung und einer natürlichen Zurückhaltung. Zart, aber niemals zerbrechlich. Subtil, ohne an Spannung zu verlieren. In Zeiten von Regulationen, Gesetzen und Marktzwängen dürfen und sollen sie die Eigenheiten des Bodens, der Rebsorte und des Jahrganges widerspiegeln dürfen. Manchmal rau und komplex, manchmal leicht und unbekümmert, so unterschiedlich wie die Jahre, das Leben und die Menschen selbst.
FAKTOR
ZEIT
Während die Welt immer lauter und schneller zu werden scheint kehrt in den alten Gemäuern des Kellers Ruhe ein. Die Weine dürfen ihr Tempo selbst bestimmen. Manchmal braucht es Monate, manchmal viele Jahre bis ein Wein zu sich und der optimalen Trinkreife findet. Neben dem Grünen Veltliner Reserve sind auch unsere Ersten Lagen, die erst nach zwei Jahren auf den Markt kommen, ein gutes Beispiel.
Seit 1947 werden die besten Weine eines jeden Jahrganges in der Vinothek des rund 900 Jahre alten Gewölbekellers eingelagert. Als Zeitzeugen erzählen Sie uns bei Verkostungen viel über die Menschen, das Wetter, die Art des Weinmachens und ermöglichen uns so Rückschlüsse für künftige Entscheidungen zu ziehen.
ZEIT

NEWS

Die neuen Ersten Lagen und Raritäten sind da! Kirchensteig, Gaisberg, Steinleithn und Goldberg